ESSENER KONTRAPUNKT 2018/1: „Betriebswirtschaftsleere" von Axel Gloger – Wem nützt das Buch?

Axel Gloger stellt mit seinem Buch „Betriebswirtschaftsleere“ die Frage: Wem nützt BWL noch?
Seine Antwort ist, dass das Studium der BWL weitgehend überflüssig sei.
Wir stellen die Frage: Wem nützt das Buch von Axel Gloger?
Unsere Antwort ist, dass es im Zweifelsfall mehr Schaden anrichtet, als dass es irgendwem nützen kann. Die Sicht­weise des Autors ist unausgewogen, das Quellenstudium schlecht, viele Aussagen sind falsch und problematisch, viele Motive unbewiesen und Verallgemeinerungen nicht haltbar.
Wir belegen im Einzelnen, warum wir zu diesem Ergebnis kommen und warum das Buch misslungen ist.

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ESSENER KONTRAPUNKT 2015/2: Verluste durch Out of Stocks im Lebensmitteleinzelhandel – Wie sich hartnäckig die Eine-Milliarde-Euro-Legende hält

2006 hieß es beim ECR-Tag: „Vertreter von Industrie und Handel schätzen die Umsatzverluste durch Out-of-Stocks (OoS) in Deutschland auf jährlich 1 Mrd. Euro.“ Und in Einladungen zu dem Seminar „Optimal Shelf Availability – mit Know How Regallücken vermeiden“ steht: „Nach einer von GS1 Germany durchgeführten Studie zum Kundenverhalten verlassen über 14 Prozent der Konsumenten das Geschäft, wenn sie ihr gewünschtes Produkt nicht finden können.“ Woher stammen diese Zahlen? Sind sie methodisch haltbar? Unsere Antwort muss lauten: So wie diese Zahlen ermittelt worden sind, sollte man sie besser nicht weiter verwenden.

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ESSENER KONTRAPUNKT 2015/1: Zur geplanten Übernahme der Supermärkte von Tengelmann durch Edeka – einige Anmerkungen vor dem Hintergrund der Sektoruntersuchung im Lebensmitteleinzelhandel

In der Würdigung der geplanten  Übernahme sollten einige Aussagen des Bundeskartellamtes noch einmal darauf hin überprüft werden, inwieweit sie tatsächlich die realen Sachverhalte abbilden. Aus unserer Sicht sind hier Bedenken anzumelden. Sie betreffen die Abgrenzung der sachlich relevanten Absatzmärkte, die Betrachtung von Edeka als ein Unternehmen und die Freiheitsgrade der selbstständigen Kaufleute im Beschaffungs- und Absatzverhalten.

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ESSENER KONTRAPUNKT 2014/1: Kill Thrill-Index - Warum das Ziel weit verfehlt wird. Kritische Anmerkungen zu der Studie „Category Killer“ von der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner

Anfang 2014 hat die Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner eine Studie mit dem Titel „Category Killer – Der stationäre Handel unter Zugzwang“ herausgegeben. Teile der Ergebnisse wurden in Heft 14/2014 der Wirtschaftswoche veröffentlicht.

Die Studie hat bei den betroffenen Firmen für einige Aufregung gesorgt, was man unter anderem auf den Seiten des Mittelstandsverbundes (ZGV) nachvollziehen kann: bit.ly/1H1NaTy. Wir haben uns mit der methodischen Vorgehensweise der Studie befasst, insbesondere mit der Ermittlung des so genannten „Kill Thrill-Index“. Unser Urteil: alles andere als eine seriöse Untersuchung, die den Regeln guter Marktforschung und fundierter Analyse folgt.

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