Der Katalog als Absatzkanal

Wintersemester 2013/2014

Der Katalog als Absatzkanal

Fragestellung

Welche Relevanz hat der klassische Bestellkatalog noch aus Kundensicht zu Zeiten des Online-Shoppings? Einige große Versandhändler, wie z. B. Quelle oder Neckermann, haben ihren Verkauf nach vielen Jahren eingestellt. Andere Händlet investieren nach wie vor große Summen in den Bestellkatalog und profitieren von ihm, wenn auch nicht mehr hauptsächlich über direkte Umsätze, sondern vielmehr in seiner Form als Inspirations- und Informationsquelle bevor der Kauf in einem anderen Kanal getätigt wird. Doch lohnt sich dieser Aufwand tatsächlich noch? Diese Fragestellung gilt es grundsätzlich zu beantworten. Dieses Praxisprojekt hatte es sich jedoch zunächst zur Aufgabe gemacht, das dafür benötigte Erhebungsinstrument zu entwickeln.

Zielsetzung

Das Ziel des Praxisprojekts "Der Katalog als Absatzkanal" war es, ein geeignetes Erhebungsinstrument für eine standardisierte Online-Kundenbefragung und eine standardisierte schriftliche Kundenbefragung zu entwickeln, um die Kunden eines Händlers zu ihrem Nutzungsverhalten gegenüber des Katalogs und Online-Shops des Händlers zu befragen.

Forschungsansatz

Im Rahmen des Praxisprojekts wurden nach der gemeinsamen Entwicklung eines vorläufigen Fragebogens zwei Pre-Tests durchgeführt, um das Erhebungsinstrument zu testen.

Dies erfolgte im ersten Schritt mittels einer simulierten schriftlichen Befragung, an der die Studierenden als "Helfer" teilnahmen, um eventuelle Unklarheiten zu beseitigen. Gleichzeitig wurden die Pre-Test-Methoden "Paraphrasing" und "Probing" angewandt, um das Verständnis der Kunden der im Fragebogen verwendeten Fragen zu überprüfen.

Aufgrund der Erkenntnisse des ersten Pre-Tests wurde der Fragebogen erneut überarbeitet und anschließend in einem Online-Tool implementiert. Im Rahmen des zweiten Pre-Tests wurde der überarbeitete Fragebogen online erneut getestet, ebenfalls im Beisein der Studierenden als "Helfer". Zu diesem Zeitpunkt sollten sich die Befragten an die Studierenden wenden, wenn es Probleme mit der Beantwortung des Fragebogen gab.

Im Anschluss wurde der Fragebogen aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse erneut überarbeitet und zusätzlich als schriftlicher Fragebogen implementiert, sodass das Erhebungsinstrument zukünftig auf zwei Arten zum Einsatz kommen kann.

 

Für nähere Informationen zu den Untersuchungsergebnissen kontaktieren Sie Sophie König.