Willkommen bei der Forschungsstelle für Apothekenmarketing


Wissen schaffen für Apotheken

Seit 2009 beschäftigt sich die Forschungsstelle für Apothekenmarketing am Lehrstuhl für Marketing und Handel mit Fragestellungen rund um den deutschen Apothekensektor. Grundlage aller Untersuchungen sind fundierte Kenntnisse des deutschen Apothekenmarkts, das Wissen um betriebswirtschaftliche und ökonomische Zusammenhänge sowie die Anwendung empirischer Untersuchungsmethoden.

Als Teil des Lehrstuhls für Marketing und Handel arbeitet die Forschungsstelle für Apothekenmarketing unabhängig und unvoreingenommen nach wissenschaftlichen Standards.

Forschungsgebiete

  • Einkaufsverhalten von Apothekenkunden
  • Category Management in der Sicht- und Freiwahl
  • Arbeitsbeziehungen in Filial- und Einzelapotheken
  • Wahrnehmung von Apothekenkooperationen in der Öffentlichkeit
  • Leistungsbeziehungen in Apothekenkooperationen
  • Lieferdienste für Arzneimittel
  • Apotheken-Apps für Apothekenkunden 

Aktuell untersucht die Forschungsstelle für Apothekenmarketing die Arbeitsbeziehungen in Apotheken und sucht dafür noch teilnehmende Apotheker/innen!
Im ersten Teil der Untersuchung stehen die Auswirkungen von klassischen Konditionierungsinstrumenten wie finanziellen Anreizen oder Kontrollen im Mittelpunkt. Der zweite Teil der Untersuchung konzentriert sich auf den Einfluss von immateriellen Anreizen wie Lob, Autonomie und Vertrauen auf das Arbeitsverhalten und das Empfinden der Angestellten in der Apotheke.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts können u.a. Antworten auf folgende Fragen bieten:

  • Welche Faktoren beeinflussen die Arbeitsbeziehungen in der Apotheke?
  • Welche Anreize setzen Apothekeninhaber/innen ihren leitenden Angestellten und welche Wirkung haben diese? Wirkt Vertrauen beispielsweise besser als Kontrolle und wie wichtig ist Lob?
  • In welchen Bereichen sind Informationen in der Apotheke ungleich verteilt und wie wird damit umgegangen?

Dadurch dass jeweils Apothekeninhaber/in und Filialleiter/in oder Stellvertreter/in befragt bzw. interviewt werden, können auf diese Weise die Fremd- und Eigenwahrnehmung von Vorgesetzten und ihren Angestellten ermittelt werden. Sämtliche Daten werden anonymisiert, so dass kein Rückschluss auf den Befragten bzw. die Apotheke möglich ist.

Das Forschungsprojekt wird Ergebnisse liefern, die das Verständnis für die Arbeitsbeziehungen in Apotheken wesentlich verbessern. Je größer die Anzahl der teilnehmenden Apotheker/innen ist, desto aussagekräftiger werden diese Ergebnisse ausfallen. Jede/r teilnehmende Apotheker/in erhält eine übersichtliche Auswertung der Untersuchungsergebnisse. Zusätzlich werden die Untersuchungsergebnisse im Rahmen eines Round Table präsentiert, zu dem die teilnehmenden Apotheker/innen sehr herzlich eingeladen sind.

 

Aktuelle Veröffentlichungen

– Langversionen der Artikel finden Sie auf der Seite unserer Essener Publikationslinie DacApo

Ein Beitrag der Forschungsstelle für Apothekenmarketing zum Schwerpunktthema „Freiwahl" erscheint in Ausgabe Nr. 26 der Deutschen Apotheker Zeitung am 30. Juni 2016.
Autoren: Hendrik Schröder und Christian Knobloch
Titel des Beitrags: Das Potenzial der Freiwahl nutzen – Zur Bewirtschaftung des apothekenüblichen Ergänzungssortiments

In diesem Beitrag wird das Potenzial der Freiwahl erläutert und eine Hilfestellung zur optimalen Auswahl der Warengruppen und Produkte sowie zu deren Platzierung und Preisfestlegung gegeben. Ebenfalls thematisiert werden die Einbindung des Personals in den Verkauf des Ergänzungssortiments und die Möglichkeiten zur Profilierung der Apotheke durch die Freiwahl.

 

In Ausgabe Nr. 23 der Pharmazeutischen Zeitung erscheint am 09. Juni 2016 ein Beitrag der Forschungsstelle für Apothekenmarketing.
Autoren: Christian Knobloch und Hendrik Schröder
Titel des Beitrags: Sortimentsverbesserung - Wie erfolgreich ist Ihre Sichtwahl

In diesem Beitrag wird anhand eines Fallbeispiels gezeigt, wie ein Apotheker mit relativ einfachen Mitteln sein Sichtwahlsortiment analysieren und Entscheidungen treffen kann, um seinen Erfolg zu verbessern. Im Einzelnen wird auf die Datengewinnung aus dem Warenwirtschaftssystem, auf die Datenaufbereitung sowie auf die Datenanalyse anhand unterschiedlicher Kennzahlen (Rohertrag je Artikel, Rohertrag je Packung, Lagerumschlagsgeschwindigkeit je Artikel) eingegangen.

Zum Artikel: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=63722

 

Als Titelthema der Januar/Februar-Ausgabe von Apotheke + Marketing erscheint am 29. Januar 2016 ein Beitrag der Forschungsstelle für Apothekenmarketing.
Autoren: Christian Knobloch und Hendrik Schröder
Titel des Beitrags: A wie App – digitale Wege, um Kunden zu gewinnen

Der Beitrag schildert die Ergebnisse von zwei Erhebungen vom Januar 2014 und Oktober 2015, in denen das Angebot sowie der Funktionsumfang von Apps für Apothekenkunden in Deutschland untersucht und verglichen wurde. Zusätzlich zeigt der Beitrag die Vorteile einer App für die Apotheke bzw. die Apothekenkunden auf und erläutert Maßnahmen, die helfen können, den Bekanntheitsgrad einer App zu steigern.

Zum Artikel: http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/10815-A_wie_App/

 

In Ausgabe Nr. 42 der Deutschen Apotheker Zeitung vom 15. Oktober 2015 findet sich ein Beitrag der Forschungsstelle für Apothekenmarketing.
Autoren: Hendrik Schröder und Christian Knobloch
Titel des Beitrags: Wie Kunden in Apotheken einkaufen: Wissen erlangen über das Kundenverhalten – auch für Apotheken sinnvoll

In diesem Beitrag werden die Ergebnisse von zwei empirischen Untersuchungen vorgestellt. Zum einen wurden im Sommer 2014 in 37 Apotheken in Nordrhein-Westfalen 1050 Kunden persönlich befragt. Themenkomplexe der Befragungen waren das Einkaufsverhalten in Apotheken im Allgemeinen und am Befragungstag. Zum anderen wurden im Jahr 2013 die Sichtwahlregale von 95 Apotheken untersucht und 41 Apotheker befragt. Die zentralen Fragen lauteten, welche Arzneimittel die Apotheken zu welchen Warengruppen zusammenfassen, welche Bezeichnungen sich hierfür verwenden und wer in den Apotheken für die Sichtwahl zuständig ist.

 

Als Titelthema von Apotheke + Marketing im Mai 2015 findet sich ein Beitrag der Forschungsstelle für Apothekenmarketing.
Autoren: Hendrik Schröder und Christian Knobloch
Titel des Beitrags: Erst rechnen, dann rotieren – Kosten beim Lieferservice im Blick behalten

Der Beitrag untersucht am Beispiel des Rezeptdienstes Ordermed, unter welchen Umständen sich die Teilnahme für Apotheken an einem Lieferservice rechnet. Dabei werden hinsichtlich der relevanten Kosten- und Umsatzeinflussgrößen (Mitarbeiterkosten, Bearbeitungs- und Auslieferdauer etc.) Annahmen getroffen. Diese Parameter kann jede Apotheke zusätzlich individuell in einem „Kalkulator“ der Forschungsstelle festlegen, um für sich zu prüfen, ob sich eine Teilnahme lohnt. Hier erhalten Sie den Kalkulator.

Zum Artikel: http://www.springer-gup.de/de/pharmazie/apotheke_marketing/10058-Erst_rechnen_dann_rotieren_Kosten_beim_Lieferservice_im_Blick_behalten/

 

Kontakt

Haben Sie Fragen oder Interesse an unserer Arbeit,
dann wenden Sie sich an:

Dipl.-Volksw. Christian Knobloch
Telefon: 0201-1832951
christian.knobloch (at) uni-due.de